Raum und Zeit sind das Zelt, in dem mein Leben stattfindet. Wenn ich darüber nachdenke, wie wenig statisch Raum und Zeit sind, suche in den Punkt, der mich in diesem wirbelnden Durcheinander hält. Vielleicht hat sich die Philosophie der Achtsamkeit deshalb entwickelt. Wirklich sicher ist nur der gegenwärtige Augenblick. In dieser kurzen Spanne, suche ich den Raum, in dem sich meine Seele entfalten kann.
Dieser Wimpernschlag der Zeit ist das, was ich wahrnehmen kann. Doch auch in diesem Wimpernschlag vergeht die Zeit nicht linear. Nicht einmal dort.
Auch der Raum, den ich einnehme ist nicht klar definiert. Was ist Raum? In diesem einen Augenblick sitze ich am Computer und schreibe. Der Raum um mich herum besteht aus meinem Zimmer und dem Wald vor dem Fenster. Es ist ein friedlicher, beschützender Raum. Der Wald ist Wasserschutzgebiet und kein Wirtschaftswald, das uralte Haus ist wie eine Umarmung, die Schutz und Zuneigung schenkt.
Doch der Raum um mich herum ist ja viel weiter. Manchmal bin ich in Meetings mit anderen Menschen in anderen Räumen verbunden, in die ich einen winzigen Einblick bekomme.
In meinem Kopf verbinden sich Erinnerungen, Träume und Pläne. Die Gedanken - Räume sind unendlich. Ich bin gleichzeitig hier und doch in den inneren Räumen meiner Gefühls- und Gedankenwelt auf anderen Wegen.
Bleibt die reine Wahrnehmung in diesem Zeitsplitter. Das Auge lässt sich täuschen, die Hände fühlen nicht jeden Tag gleich, mein Atem ist eben kein steter Fluss, der Geruchsinn ist gestört und gaukelt Gerüche vor, die nicht existieren und auch das Gehör bildet nicht nur die Wirklichkeit ab. Mein Gehirn filtert die Wahrnehmung sowieso.
Den Anker in den gegenwärtigen Augenblick zu setzen, schenkt also auch keine Sicherheit in Raum und Zeit.
So bleibt kein fester Boden und ich muss mich mutig und vertrauensvoll diesem wilden Wirbel von Leben anvertrauen, damit meine Zeit eine geschenkte Zeit und der Raum ein Raum ist, in dem ich wachsen kann.
Marion Theresa Douret
Dieser Wimpernschlag der Zeit ist das, was ich wahrnehmen kann. Doch auch in diesem Wimpernschlag vergeht die Zeit nicht linear. Nicht einmal dort.
Auch der Raum, den ich einnehme ist nicht klar definiert. Was ist Raum? In diesem einen Augenblick sitze ich am Computer und schreibe. Der Raum um mich herum besteht aus meinem Zimmer und dem Wald vor dem Fenster. Es ist ein friedlicher, beschützender Raum. Der Wald ist Wasserschutzgebiet und kein Wirtschaftswald, das uralte Haus ist wie eine Umarmung, die Schutz und Zuneigung schenkt.
Doch der Raum um mich herum ist ja viel weiter. Manchmal bin ich in Meetings mit anderen Menschen in anderen Räumen verbunden, in die ich einen winzigen Einblick bekomme.
In meinem Kopf verbinden sich Erinnerungen, Träume und Pläne. Die Gedanken - Räume sind unendlich. Ich bin gleichzeitig hier und doch in den inneren Räumen meiner Gefühls- und Gedankenwelt auf anderen Wegen.
Bleibt die reine Wahrnehmung in diesem Zeitsplitter. Das Auge lässt sich täuschen, die Hände fühlen nicht jeden Tag gleich, mein Atem ist eben kein steter Fluss, der Geruchsinn ist gestört und gaukelt Gerüche vor, die nicht existieren und auch das Gehör bildet nicht nur die Wirklichkeit ab. Mein Gehirn filtert die Wahrnehmung sowieso.
Den Anker in den gegenwärtigen Augenblick zu setzen, schenkt also auch keine Sicherheit in Raum und Zeit.
So bleibt kein fester Boden und ich muss mich mutig und vertrauensvoll diesem wilden Wirbel von Leben anvertrauen, damit meine Zeit eine geschenkte Zeit und der Raum ein Raum ist, in dem ich wachsen kann.
Marion Theresa Douret
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